Echt jetzt, es geht um die Wurst
Ja, das ist kein Scherz. Während andere Regionen im Sommerloch einen Killerwels jagen, der angeblich Hunde frisst, oder Schwanendame Petra dabei zusehen, wie sie sich in ein Tretboot verliebt, suchen wir im Eichsfeld die beste Bratwurst. Zusammen mit der Eichsfeld Welle. Und wir haben damit mächtig Staub aufgewirbelt.
Angefangen hat das Ganze harmlos. Ein Meme, Senf oder Ketchup, und die Frage, wie groß dieses Verbrechen eigentlich ist, wenn man diese in Zucker ersoffene Tomatensoße über eine Wurst kippt. Für uns ist die Antwort klar: Eine gute Bratwurst braucht keine Soße. Punkt.
Was macht eine gute Bratwurst aus?
Man könnte sich hier stundenlang austoben. Konsistenz, Geschmack, Geruch, das perfekte Grillen ohne Platzen, Brätfeinheit, Gewürzmischung, Darmqualität. Für jeden Parameter findet sich einer, der ihn zum wichtigsten erklärt.
Mir persönlich reicht ein einziges Kriterium: Sie muss schmecken. Und sie muss dieses Gefühl vermitteln, dass ich definitiv noch eine essen muss. Wenn die zweite Wurst schon eingeplant ist, bevor die erste aufgegessen ist, dann stimmt alles.
Ein Sorry an die Fleischereien
An dieser Stelle ein ganz großes Sorry. Wir haben besonders die Fleischereien mit dieser Aktion ziemlich überrumpelt. Da läuft plötzlich eine Abstimmung, und alle reden über die eigene Wurst, ohne dass man selbst gefragt wurde. Das war so nicht geplant, aber offensichtlich trifft das Thema einen Nerv.
Wie es weitergeht
Abgestimmt werden kann noch bis zum 9. August. Die vier mit den meisten Stimmen kommen ins Finale.
Das Finale steigt am 21. August in Heiligenstadt, zur Eröffnung des Biergartens im Barockgarten. Danke an das Team dort für die Möglichkeit.
PS
Ich glaube von ganzem Herzen, dass es im Eichsfeld definitiv keine schlechte Bratwurst gibt. Bei der Qualität hier ist das schlicht unmöglich. Es geht am Ende nur darum, welche an dem Tag die Nase vorn hat.
Aktueller Stand
Mit dem Blick fürs Eichsfeld
